Sardinien

Punta Giglio Natural Reserve Porto Conte
Nuraghe Palmavera bei Alghero Sardinien
Nuraghe Palmavera (1500 BC)
Capo Caccia view

Die Landschaft Sardiniens ist von langgestreckten Pinienhainen, dem Duft nach Thymian, Rosmarin und Lavendel, den gelben Blüten der Ginsterbüsche gekennzeichnet – die außerordentliche Naturschönheit dieser Insel fasziniert, berührt und bezaubert.

Sardinien liegt westlich des italienischen Festlandes im Mittelmeer und die 1800 km lange Küstenlinie ist von weißen Sandstränden geprägt. Im Hinterland der Insel offenbaren sich weite Gebiete unberührter Natur: niedrige mediterrane Vegetation in exotisch schimmernden Farben und voller Wohlgerüche, unterbrochen von Wäldern mit jahrhundertealten Bäumen - einzigartig in Sardinien.

Aus historischer Sicht hatte Sardinien Kontakt mit den bedeutendsten Kulturen des Mittelmeerraumes. Verschiedene Kulturen haben die Insel jahrhundertelang beherrscht und sie durch ihre Lebensweise und Traditionen geprägt.

Die ersten Spuren der Zivilisation gehen auf das Paläolithikum zurück. Von der nuragischen Periode (2000 v.Chr bis zur Eroberung durch die Römer 238 n.Chr.) zeugen heute noch mehr als 7000 „Nuraghi“ (für Sardinien typische  Bauten aus Stein), die sich auf der gesamten Insel finden.

Magie und Aberglaube haben in Sardinien in Form von traditionellen Riten und Geschichten früherer Generationen bis in die heutige Zeit ihre Bedeutung bewahrt. Alte Feste heidnischen Ursprungs gehen auf das bäuerliche Leben zurück und die eindrucksvollen Karnevalsfeierlichkeiten in den Dörfern Marmoiada und Ottana oder in dem geschichtsträchtigen Städtchen Bosa, das 35 km südlich von Alghero liegt, sind von besonderem Interesse und lebendiges Zeugnis der alten Bräuche.

Sardinien ist eine Insel, die—wenn man sie einmal besucht hat—einem für immer unvergeßlich bleibt.